Blumen sind für Katzen giftig – Katzengras ist sinnvoll
Eine schreckliche Vorstellung, Katzen mit Blumen zu füttern, vielleicht noch in der Meinung, dem Tierchen etwas Gutes zu tun. Allerdings wäre es auch sehr ungewöhnlich, dem geliebten Haustier anstatt Valentins-Rosen einen Strauß Katzengras zu übersenden, um dem Tierchen Zuneigung auszudrücken. Hier würde sicherlich der Blumenversand streiken, sich mit einer solch banalen Pflanzensorte abzugeben – aber möglich ist ja alles. Die meisten Blumen schaden der Katze nur, entweder, weil sie sehr giftig für die Tiere sind oder aber in der Konsistenz nicht den Zweck erfüllen, bei der Katze einen Würgereiz zu erzeugen, die aufgeleckten Haarballen wieder aus dem Magen zu entfernen.
Katzengras hingegen erfüllt diesen Zweck, wird gerne genommen und schadet dem Tier nicht. Außerdem ist die Beschaffung der Gras-Saat preisgünstiger. Und da nun die Valentins-Rosen nicht für das Tier gedacht sind, immer darauf achten, dass der geschenkte Rosenstrauß unerreichbar für die Katze aufgestellt wird. Erstens vermeidet man ziemliche Wasserflecken auf Möbel und Teppichen und bei Bodenfliesen eine zersprungene Vase. Selbst wenn die Katze die Rosen nicht frisst – einmal mit der Pfote eine Rose zum Wackeln bringen kann auch recht interessant sein. Der Abflug sowie die Flugbahn der Blumenvase sind sicher.
Das Einzige für Katzen, was als Rosenersatz und blühende und ungiftige Pflanze gereicht werden kann, wenn es denn sein muss, ist ein Strauß blühender Katzenminze. Selbst träge Katzen sind dann nicht wiederzuerkennen. Allerdings könnte es auch hier zu Problemen mit dem Blumenversand kommen.