Katzenfutter Trockenfutter Vor- und Nachteile
Die Auswahl zwischen Nass- und Trockenfutter ist nicht immer ganz einfach. Wichtig ist, auf die Bedürfnisse der Katze zu achten. Viele Katzen entwickeln im Laufe der Jahre eigene Vorlieben beim Futter. Wenn eine Katze etwas nicht mag, wird sie es einfach nicht fressen. Die Vorteile des Trockenfutters sind die lange Haltbarkeit und die geringeren Kosten. Das Trockenfutter kann in großen Mengen gekauft werden, während das Nassfutter immer nur portionsweise eingekauft wird. Das Trockenfutter ist energiereicher und muss nicht in großen Mengen gefüttert werden. Ein wichtiger Vorteil ist das Training der Kaumuskeln, sofern die Katze nicht zu sehr schlingt, was häufig vorkommt. Außerdem werden die Zähne gereinigt.
Der Nachteil des Trockenfutters liegt in dem geringen Wasseranteil. Da Katzen dazu neigen, wenig Flüssigkeit aufzunehmen, kann so schnell ein Flüssigkeitsmangel auftreten. Der Wasseranteil bei Trockenfutter liegt bei gerade mal zehn Prozent. Ein Flüssigkeitsmangel kann bei der Katze zu gesundheitlichen Schäden führen. Häufig sind Blasensteine zu beobachten. Wer Trockenfutter füttert, sollte mehrere Trinknäpfe an verschiedenen Stellen im Haus aufstellen. So kann die Katze genügend trinken. Trinkt die Katze nicht freiwillig, sollte man über eine Ernährungsumstellung nachdenken. Ein weiterer Nachteil des Trockenfutters ist der geringere Fleischanteil gegenüber Nassfutter. Da Katzen aber Fleischfresser sind, ist das gegen ihre Natur. Meistens mögen Katzen das Trockenfutter nicht besonders. Verweigert die Katze das Fressen, ist es besser, es mit Nassfutter zu versuchen.